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Für Produktdesigner kann es ziemlich kompliziert sein, gescannte Daten in eine CAD-Software zu übertragen. Hier geht es mitunter oft zwischen CAD-Software und Erfassungsplattform hin und her. Der Designprozess dauert länger und Produkte kommen später auf den Markt, vor allem wenn kein Reverse-Engineering-Toolkit vorhanden ist.

Start: Gescannte Rohdaten

Ziel: Parametrische CAD-Modelle

Es ist bisweilen viel Arbeit, gescannte Rohdaten (Punktwolken oder Dreiecksnetze) in parametrische CAD-Modelle (mit editierbaren Parametern) zu konvertieren. Ohne automatisierte Merkmalserkennung müssen Flächen, Maße und Merkmale in der Software mithilfe manueller Eingaben rekonstruiert werden. Der Designprozess wird deutlich verlängert und Fehler in Iterationen nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip wahrscheinlicher.

In CAD-Software importierte Dreiecksflächen sind oft inaktiv, dienen nur als visuelle Referenz ohne einfache Datenextraktion. Dafür sind Tools für Netzbearbeitung, Ausrichtung und Merkmalserkennung erforderlich.

Hürden im Prozess

Merkmalserkennung und Extraktion: Verrauschte, unvollständige Daten, Merkmale von Flächen, Zylindern, Bohrungen zu erkennen und zu extrahieren, sind komplizierte Aufgaben für Produktdesigner, die diese Merkmale in CAD manuell rekonstruieren müssen. Das ist zeitraubend und womöglich ungenau.

Ausrichtung und Registrierung: Scandaten am gegebenen Koordinatensystem oder über mehrere Scans auszurichten, ist nicht immer einfach, vor allem bei Körpern ohne klare Referenzpunkte. Produktdesigner wissen, dass eine änfängliche Fehlausrichtung zu falschen Maßen und ungenauer Merkmalsorientierung im finalen CAD-Modell führen kann, wodurch sich das Reverse Engineering verzögert, und das Fehlerrisiko steigt.

Datenbereinigung: Gescannte Rohdaten sind oft rauschig oder lückenhaft, müssen bereinigt oder interpoliert werden. Sonst resultieren schlecht verarbeitete Daten in ungenauen CAD-Modellen oder verkomplizieren das Design.

Flächenrekonstruktion: Glatte, exakte NURBS-Kurven oder parametrische Oberflächen aus Netzdaten zu erstellen, ist oft anspruchsvoll, vor allem bei freiformigen und organischen Körpern. Ohne die richtigen Tools riskieren Produktdesigner, lückenhafte, überschneidende oder zu stark vereinfachte Geometrien zu erstellen, wodurch das CAD-Modell unbrauchbar werden kann.

Integration in den Arbeitsablauf: Produktdesigner müssen bei Softwareplattformen oft zwischen mehreren Scan- und CAD-Tools wechseln, was den Arbeitsablauf stört. Das ewige Hin-und-Her erhöht das Fehlerrisiko und drückt auf die Lernkurve.

Lernkurve und Sachverstand: Erweiterte Scan-to-CAD Tools haben oft eine steile Lernkurve und erfordern Vorkenntnisse für optimale Ergebnisse. Komplexe Software bremst Teams aus und verbaut allgemein den Zugang zum Reverse Engineering.

Dies anzugehen, erfordert eine robuste, benutzerfreundliche Software, worin sich gescannte Rohdaten einfach in das CAD übertragen lassen und detaillierte, umfassende Informationen von voll digitalisierten Flächen erfasst werden können. Nur so wird Reverse Engineering schneller, präziser und barrierefreier.

Ohne Umwege zum Ziel

  • Software mit Merkmalserkennung und automatisierte Merkmalsextraktion, weniger Benutzeraktion
  • Arbeitsabläufe in Softwaretools mit intuitiver und präziser Ausrichtung
  • Automatisierte Tools für die Netzreparatur mit möglichst wenig Rauschen und möglichst hoher Detailgenauigkeit
  • Erweiterte und intuitive Tools für die Flächenrekonstruktion mit Anwenderkontrolle über Vereinfachung oder Glättung
  • Integrierte Lösungen für nahtlose Interoperabilität zwischen Scanverarbeitung und CAD-Software
  • Intuitive Benutzerschnittstelle und assistierte Arbeitsabläufe für unerfahrene Anwender

Schneller zum parametrischen CAD-Modell

Bei Creaform.OS™ und der Creaform Metrology Suite™ können alle erforderlichen Daten für das Reverse Engineering mit einer Softwareplattform erfasst und extrahiert werden. Extrahierte Merkmalsdaten werden parametrisiert und in editierbarer Form an die CAD-Software übertragen. Produktdesigner müssen nicht ständig zur Erfassungsplattform zurückkehren, um fehlende Informationen zu suchen.

In der bevorzugten CAD-Software können Produktdesigner einfach neue Designvariationen ausprobieren, basierend auf der Quellgeometrie. Auch allgemeine Änderungen an Wanddicke, Bohrungsdurchmesser oder ganzen Teilen sind dank parametrischer Modellierung möglich. Ein klarer Designverlauf macht die Nachbearbeitung einfacher und prädiktiver.

Datenerfassung und Merkmalsextraktion sind in einer intuitiven Plattform integriert. Produktdesigner kennen eine Oberfläche, sodass die Software schneller übernommen und Reverse Engineering für alle zugänglich wird.

Schneller auf der Erfassungsplattform

Es ist nicht nur einfacher, erforderliche Merkmale zu extrahieren, umfassendere Informationen werden parametrisch an CAD-Software übermittelt. Das ewige Hin-und-her zwischen Scan- und CAD-Plattform entfällt.

Effiziente CAD-Software

Umfassendere Informationen werden über eine intuitive Oberfläche erfasst, sodass Produktdesigner effizienter arbeiten und hochwertige Produktentwicklungen schneller iterieren können.

Das Ergebnis: kürzere Time-to-Market.

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