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Bei der Qualitätskontrolle (QK) geht es nie um einzelne Prüfszenarien – doch die meisten Prüfsysteme sind genau darauf ausgelegt. Die Prüfanforderungen wechseln ständig zwischen Teileabmessungen, schwer zugänglichen Bereichen, schnellen Validierungen und präzisen Strukturmessungen, was für QK-Fachleute tägliche Herausforderungen mit sich bringt.

Prüfungen werden immer anspruchsvoller, und ineffiziente Setups und fragmentierte Arbeitsabläufe zwischen Scannen und Abtasten können die Messung verlangsamen und den Betrieb erschweren.

Um Schritt zu halten, benötigen QK-Teams mehr Flexibilität, damit sie genaue und zuverlässige Prüfergebnisse schnell und effizient liefern können. Zur Lösung dieser Herausforderungen führt FARO CREAFORM eine 3-in-1-Architektur für den MetraSCAN 3D ein, mit der sich Prüfsetups vereinfachen und gleichzeitig eine Vielzahl von Szenarien abdecken lassen.

 

 

 

 

Nicht jede Prüfaufgabe lässt sich mit einem einzigen Setup bewältigen

In der Praxis sehen sich Messtechniker mit vielfältigen Prüfszenarien konfrontiert. Große Teile erfordern ein kontinuierliches Tracking über das gesamte Messvolumen hinweg, während die Prüfung im Fertigungsbereich eine dynamische Referenzierung erfordert. Schnelle Prüfungen in beengten Bereichen erfordern Mobilität und Zugänglichkeit. Gleichzeitig kann eine Abtastung weiterhin erforderlich sein, beispielsweise für Aufgaben wie die Justierung von Spannvorrichtungen, die Messung schwer zugänglicher Strukturen außerhalb des Sichtfelds des 3D-Scanners oder die Prüfung kleiner Elemente, die mittels 3D-Scanning nicht genau erfasst werden können.


Die Herausforderung besteht darin, dass diese unterschiedlichen Anforderungen QK-Teams traditionell dazu zwingen, je nach Aufgabe zwischen mehreren Systemen zu wechseln.


Setupzeiten verlangsamen den Prüfdurchsatz

In Produktionsumgebungen mit hoher Produktvielfalt und geringen Stückzahlen wird die Prüfeffizienz oft stärker durch die Vorbereitungszeit als durch die Messung selbst beeinträchtigt. Große Teile erfordern unter Umständen eine Neupositionierung oder ein sogenanntes „Leapfrogging“ (Bocksprünge). Einfache Prüfungen sind oft mit unverhältnismäßig komplexen Setupvorgängen verbunden. Teile müssen möglicherweise mehrfach neu positioniert werden, um die Sichtlinie zu allen erforderlichen Bereichen aufrechtzuerhalten. Festinstallationen erfordern unter Umständen das Anbringen von Positionierungstargets an jedem einzelnen Teil, das ins Labor kommt.

 

Die Folge ist ein verminderter Durchsatz und ein Aufwand für die Vorbereitung des Teils, der in keinem Verhältnis mehr zur Einfachheit oder Dringlichkeit der Prüfung steht.

 

Anwender in der Industrie nutzen den MetraSCAN 3D, um ein Teil in einer Produktionsumgebung gleichzeitig zu scannen und abzutasten.  

 

Fragmentierte Arbeitsabläufe zwischen Scannen und Abtasten

Wenn Prüfungen sowohl vollständige Oberflächenscans als auch genaue Strukturabtastungen erfordern, kann die Kontinuität des Arbeitsablaufs zu einer Herausforderung werden. Dies kann sich auf die Datenausrichtung und die Konsistenz der Messungen auswirken. Der Wechsel zwischen Scannen und Abtasten kann die Kontinuität des Arbeitsablaufs unterbrechen. Ohne eine nahtlose Integration der Technologien sind Prüfabläufe tendenziell länger und komplexer.


Angesichts dieser Einschränkungen benötigen QK-Teams eine flexiblere Messarchitektur – eine, die sich nahtlos an unterschiedliche Prüfaufgaben, Umgebungen und Einschränkungen anpassen lässt.

Und genau dies hat FARO CREAFORM mit dem MetraSCAN 3D umgesetzt.


MetraSCAN 3D: ein System, mehrere Prüfmodi

FARO CREAFORM erweitert den MetraSCAN 3D um eine 3-in-1-Architektur, die Prüfabläufe vereinfachen und gleichzeitig die Flexibilität in unterschiedlichen Messumgebungen verbessern soll.

Der MetraSCAN 3D wurde für QK-Teams entwickelt, die sowohl kompromisslose Genauigkeit als auch operative Flexibilität benötigen, und liefert bereits zuverlässige 3D-Messungen unter einer Vielzahl von Messbedingungen. Dank seiner neuen Architektur kann das System nun je nach Prüfaufgabe nahtlos in drei sich ergänzenden Konfigurationen betrieben werden.


1. C-Track-Modus für schnelle Setups bei allen Teilegrößen

Im Labor kann der C-Track dauerhaft positioniert bleiben, was schnelle und wiederholbare Prüfabläufe bei Teilen unterschiedlicher Größe und Komplexität ermöglicht. Da keine Positionierungstargets erforderlich sind, können Anwender das Teil einfach in den Messvolumenbereich bringen und mit dem Scannen beginnen.

Anwender können den C-Track-Modus auch direkt in der Fertigung nutzen, wodurch der Transport von Teilen ins Labor entfällt. Selbst in Produktionsumgebungen bietet diese Konfiguration durch dynamische Referenzierung echte Fertigungsgenauigkeit und stellt sicher, dass die Messungen unempfindlich gegenüber Vibrationen, Teilbewegungen und Umgebungsinstabilitäten bleiben.

 

Alt-Text: Prüfung einer Fahrzeugtür in der Fertigungshalle mittels optischem CMM-3D-Scanner mit optischem Tracking  

 

2. Standalone-Modus für schnelle Prüfungen

Für schnelle Validierungen oder Prüfungen in beengten Bereichen kann der MetraSCAN 3D auch unabhängig vom C-Track betrieben werden. Mithilfe von Positionierungstargets wird der optische CMM-Scanner zu einer vollständig tragbaren Handheld-Lösung ohne Sichtlinienbeschränkungen.

Das Resultat: die schnellste Bereitstellungsoption, die die erforderliche Tragbarkeit bietet, um enge Bereiche zu erreichen, sich nahtlos in und aus Fahrzeugen und Kabinen zu bewegen sowie in beengten Bereichen und im Außenbereich zu scannen.

 

Alt-Text: Application Engineer, der einen MetraSCAN 3D-Scanner zur Prüfung einer Spritzgussform in einer Fertigungsumgebung einsetzt.  

 

3. Abtastmodus für kritische Strukturen

Wenn Prüfungen eine genaue Abtastung erfordern, können Anwender nahtlos zur HandyPROBE wechseln, ohne ihr Setup zu ändern oder den Arbeitsablauf zu unterbrechen.

Diese Kontinuität zwischen Scannen und Abtasten trägt dazu bei, die Datenausrichtung und Messkonsistenz aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Prüfungen zu vereinfachen, die sowohl eine vollständige Oberflächenerfassung als auch eine genaue Strukturvalidierung erfordern.

 

Messtechniker bei der Durchführung einer taktilen Messung an einer Industrieform zur Qualitätsprüfung mit einer tragbaren CMM   

 

Vereinfachung von Prüfabläufen mit einem einzigen Messsystem

Noch heute sind viele QK-Labore auf mehrere Messsysteme angewiesen, um das gesamte Spektrum der Prüfanforderungen abzudecken. So kann ein Messarm für die Abtastung, ein Handscanner zur Erfassung komplexer Oberflächen und zusätzliche Ausrüstung zur Anpassung an unterschiedliche Teilegrößen oder Prüfumgebungen zum Einsatz kommen. Abgesehen von den Investitionen in die Hardware muss jedes System individuell eingerichtet werden, was mit eigenen Setupverfahren, Betriebsbeschränkungen und Schulungsanforderungen verbunden ist.

Die 3-in-1-Architektur des MetraSCAN 3D revolutioniert diesen Ansatz. Durch die Kombination von C-Track-Modus, Standalone-Modus und Abtastfunktionen in einer einzigen Lösung können Anwender ein breiteres Spektrum an Prüfaufgaben ausführen, ohne zwischen mehreren Systemen wechseln zu müssen. Das Ergebnis sind größere Flexibilität bei der Prüfung, schnellere Abläufe vom Scan bis zum Bericht sowie eine höhere Betriebseffizienz – und das bei gleichbleibender ISO-zertifizierter Genauigkeit bei großen und komplexen Teilen.

 

Tragbarer 3D-Scanner, der genaue 3D-Daten einer geprägten Fahrzeugmotorhaube für die Abmessungsprüfung in der Fertigung erfasst. 

 

Größere Flexibilität bei der Prüfung

Von großen Baugruppen bis hin zu beengten Räumen passt sich das 3-in-1-System der jeweiligen Prüfaufgabe an, anstatt Messbeschränkungen aufzuerlegen. Prüfungen können im Labor oder im Fertigungsbereich durchgeführt werden, wobei sowohl eine Positionierung mittels Tracking als auch eine selbstständige Positionierung möglich ist, ebenso wie ein Scan der gesamten Oberfläche oder eine genaue Strukturabtastung.

 

Schnellere Prüfungen, vom Setup bis zum Bericht

Durch die sofortige Anpassung an jedes Prüfszenario reduziert der MetraSCAN 3D die Setupzeit und beschleunigt den gesamten Arbeitsablauf – vom Setup bis zum Bericht. Messtechniker verbringen daher weniger Zeit mit der Vorbereitung und mehr Zeit mit der Prüfung.

 

Höhere Effizienz bei allen Prüfaufgaben

Ob das Scannen großer Teile, das Kontrollieren schwer zugänglicher Bereiche oder das Abtasten spezifischer Strukturen – ein einziges System bewältigt alles. Es ist nicht erforderlich, die Ausrüstung zu wechseln oder den Arbeitsablauf zu unterbrechen. Weniger Schritte, weniger Verzögerungen, mehr Strukturen und Teile, die in kürzerer Zeit geprüft werden.

Anstatt in mehrere Systeme zu investieren, um unterschiedliche Prüfszenarien abzudecken, können sich QK-Teams auf eine einzige Lösung verlassen, die sich an jede Aufgabe anpasst. Weniger zu verwaltende Systeme, weniger zu erlernende Arbeitsabläufe und eine höhere betriebliche Effizienz helfen Herstellern letztendlich dabei, die Qualitätskontrolle zu vereinfachen und gleichzeitig die für sichere Prüfentscheidungen erforderliche Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

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