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HOLON, ein eigenständiger Unternehmensbereich der Benteler-Gruppe, steht für den Glauben an eine neue Art der Mobilität, die grenzenlos, nachhaltig und für alle Menschen zugänglich sein sollte. Aufbauend auf dem gewaltigen Know-How, das Benteler im Engineering, in der Industrialisierung und in der Elektromobilität zu bieten hat, überträgt HOLON die bewährten Standards der Automobilindustrie auf eine vollkommen neue Kategorie von Verkehrsmitteln: autonome, vollständig elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die für die Nutzung im Alltag konzipiert wurden.

 

 

Das Aushängeschild, der HOLON urban, nimmt die öffentliche Mobilität des echten Lebens in den Blick – ein Fahrzeug, das sich ebenso gut für vielbefahrene Stadtzentren wie für ländliche Regionen eignet und umstandslos Flughäfen, Universitäten oder Messegelände anfahren kann. Mit Raum für bis zu 15 Fahrgäste und einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h setzt es neue Maßstäbe im Bereich der Sicherheit, des Fahrkomforts, der Zugänglichkeit und der Fertigungsqualität.

Aber um eben jene Qualität aufrechterhalten zu können, benötigte HOLON eine Messtechniklösung, die in der Lage war, den geschweißten Stahlrahmen der Fahrzeugkarosserien zu scannen. Dieser Blog-Artikel beleuchtet, wie HOLON die verfügbaren Optionen abgewogen hat – und warum der MetraSCAN 3D letztendlich das System war, das bei der Suche nach verlässlichen, präzisen, direkt im Produktionsbereich durchführbaren 3D-Messungen schlichtweg am besten abschneiden konnte.

Verlässliche Daten für die Produktion sicherer autonomer Fahrzeuge

Für HOLON ist die Sicherheit ganz klar die Grundlage für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Wer ein Fahrzeug bauen möchte, das ohne Fahrer fahren kann, braucht Daten, die sowohl kompromisslos präzise als auch vollkommen verlässlich sind.

Als neu gegründeter Fahrzeughersteller besaß HOLON bislang noch keine eigenen Messgeräte. Die erste Überlegung war, eines der Systeme zu nutzen, die im Mutterunternehmen Benteler zum Einsatz kamen, aber eine genauere Betrachtung der Lösungen ergab, dass im Grunde keine von ihnen den besonderen Anforderungen entsprechen konnte, die HOLON hier anlegen musste. Man benötigte schlichtweg einen ganz neuen Ansatz.

In der Prototypenphase war das Team darauf angewiesen, die Karosserie des Fahrzeugs schnell und präzise ausmessen zu können – und zwar direkt im Produktionsbereich. Die ideale Lösung musste Folgendes bieten:

  • Genauigkeit, denn man benötigte verlässliche Daten, denen alle vertrauen konnten
  • Schnelligkeit, denn die Ergebnisse wurden im Grunde sofort gebraucht, damit die Produktion nicht ins Stocken geriet
  • Benutzerfreundlichkeit, denn nicht alle Anwender verfügten über umfassende Erfahrungen mit Messtechniklösungen
  • Tragbarkeit, denn das Scannen sollte direkt im Produktionsbereich erfolgen können, ohne dass die Genauigkeit darunter litt

Neben der Erfassungsgeschwindigkeit und der Genauigkeit gab es zudem noch ein weiteres Muss: die Interoperabilität. Alle Messdaten mussten nahtlos in ZEISS Inspect integriert werden können – das ist das Software-Ökosystem, das bei Benteler in vielen Bereichen zum Einsatz kommt und für die Qualitätsworkflows des Unternehmens absolut unabdingbar ist.

HOLON hat verschiedene Messtechniklösungen getestet, um ein System – und einen Partner – zu finden, das bzw. der diesen technischen und betrieblichen Anforderungen gerecht werden konnte. Darüber hinaus musste der Anbieter der Wahl zudem den strikten Datenschutzvorgaben genügen, die bei der Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs unerlässlich sind.

Letztendlich war es FARO CREAFORM, dem es am besten gelang, die Erwartungen zu erfüllen, die HOLON an die Effizienz, die Sicherheit und die unkomplizierte Einsetzbarkeit im Produktionsbereich stellte.

Messtechniktaugliche Genauigkeit direkt im Produktionsbereich

HOLON war auf der Suche nach einer Lösung, die Genauigkeit und eine schnelle Datenerfassung bieten konnte, und hat sich aus genau diesem Grund für den MetraSCAN 3D entschieden. Die tragbare, leichte Bauweise dieses Systems eröffnet den Technikern zudem die Möglichkeit, die hochpräzisen Messungen direkt neben den Montageplätzen im Produktionsbereich durchzuführen. Das beschleunigt das Verfahren, denn es entfällt der Zeitverlust, den ein Transport der Teile in ein spezielles Messlabor ganz unvermeidlich mit sich bringt.

Ein weiterer wichtiger Vorzug ist der intuitive Betrieb des Systems, der die Lernkurve verkürzt hat. Die Techniker von HOLON waren bereits nach einer kurzen Schulungssitzung in der Lage, das System ganz allein zu bedienen. Ergänzt wurde dies durch den fortlaufenden Support von FARO CREAFORM, der von schnellen Antworten auf technische Fragen bis hin zu verlässlichen Software-Updates alles bietet, um die Einbindung in den Betrieb noch reibungsloser zu gestalten und zu gewährleisten, dass das System langfristig zuverlässig funktionieren wird.

Es sind in diesem Fall durchaus auch andere optische Messtechniklösungen in Erwägung gezogen worden, aber FARO CREAFORM hat sich dank schnellerer, präziserer Datenerfassung in echten Produktionsumgebungen ganz einfach von der Konkurrenz abheben können. Der MetraSCAN 3D hat HOLON die Möglichkeit eröffnet, die benötigten Messdaten im Handumdrehen zu erfassen und zu analysieren, und war damit eindeutig die effizienteste Wahl.

Wir haben uns umfassend informiert und uns schließlich für den MetraSCAN 3D entschieden. Er ist tragbar und schnell und liefert exakt die Genauigkeit, die unser Unternehmen benötigt – eine ideale Lösung für unseren Bedarf.
Wir betreiben das System direkt im Produktionsbereich, genau neben der Montage. So können wir die Qualitätssicherung nahtlos in den Produktionsprozess integrieren und sofort reagieren, wenn es zu Abweichungen kommt.

-Eduard Ebel, Quality Engineering bei HOLON

Verlässliche Daten für mehr Sicherheit in der Mobilität der Zukunft

HOLON hat sich der Mobilität der Zukunft und den für autonome Fahrzeuge geltenden hohen Qualitätsstandards verpflichtet – und das wiederum erfordert Messtechniklösungen, die absolute Sicherheit geben. So wurden bei HOLON verschiedene Messtechniksysteme in Augenschein genommen, bevor man sich für die Technologie von FARO CREAFORM entschied, die sich letztendlich nicht nur als die verlässlichste und präziseste Lösung erwiesen hat, sondern eben auch den Anforderungen des Unternehmens am besten entsprechen konnte.

Die Kombination aus Schnelligkeit, Verlässlichkeit und genauen Scandaten schenkt uns die Zuversicht, unseren hohen Qualitätsstandards durchgehend gerecht werden zu können.
-Eduard Ebel, Quality Engineering bei HOLON

Die Zusammenarbeit war durchweg positiv. Angesichts der Tatsache, dass HOLON derzeit ein Werk plant, in dem die Fahrzeuge in Serienproduktion gefertigt werden sollen, wird man dort noch weitere Messsysteme benötigen, und im Portfolio von FARO CREAFORM finden sich verschiedene passende Optionen, die eine Skalierung der Qualitätssicherungsressourcen ermöglichen. So bleibt das Unternehmen auch künftig ein aussichtsreicher Kandidat für anstehende Investitionen.

Die beständigen technischen Innovationen und der Kundendienst von FARO CREAFORM haben dazu beigetragen, dass man bei HOLON die Verfahren und die Ergebnisse verfeinern und optimieren konnte. In einer Branche, in der Sicherheit, Genauigkeit und Vertrauen absolut unerlässlich sind, unterstützt diese Partnerschaft die Mission, für die HOLON steht: die Gestaltung der autonomen Mobilität von morgen.

 

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