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Warum 3D-Industriescanner für 3D-Druck-Projekte im Produktentwicklungsprozess sinnvoll sind

3D-Drucke werden immer anspruchsvoller, und darum verlassen sich Ingenieure und Designer zunehmend auf diese Technologie, um ihre Produktentwicklungsprozesse zu komprimieren, neue Konzepte schnell zu iterieren, Prototypen zu testen, Entwürfe zu optimieren und vieles mehr.

Insbesondere 3D-Scanner in Verbindung mit 3D-Druckern stellen die ideale schlüsselfertige Lösung für Hersteller und Ingenieurbüros dar, die Produktentwicklungsprojekte und andere Industrieanwendungen effektiv und schnell bearbeiten wollen. Dank der Modellerzeugung direkt von bestehenden Objekten können Unternehmen das enorme Potenzial einer Kombination aus 3D-Scanner und 3D-Drucker nutzen, um Entwürfe zu überarbeiten, neue Teile zu erstellen, ältere Komponenten zu ersetzen oder sogar Ersatzteile an einem Standort herzustellen, der dem Endverbraucher am nächsten liegt.

Obwohl der Markt mehrere kostengünstige 3D-Scanner bietet, ist es wichtig, zu beachten, dass das Scannen für 3D-Druck-Prototypen oder Komponenten mit Einsteigerprodukten im Vergleich zur Nutzung von 3D-Industriescannern mit vielen Nachteilen verbunden ist. Vor der Anschaffung eines 3D-Scanners für Industrieanwendungen oder Industrieprojekte sollte man sich mit diesen inhärenten Unterschieden auseinandersetzen.

Wie wähle ich einen 3D-Scanner aus?

Einerseits kann die Dauer des vollständigen 3D-Scanprojekts, einschließlich Einrichtung, Scannen und Nachbearbeitung, von Scanner zu Scanner unterschiedlich sein. 3D-Industriescanner sind tendenziell schneller eingerichtet und die Bearbeitungszeit ist in der Regel kürzer. Darüber hinaus weisen 3D-Industriescanner schnellere Datenaufnahme- und Erfassungsraten auf. Beispielsweise kann der Go!SCAN 3D bis zu 1.500.000 Messungen pro Sekunde aufnehmen.

Diese Art Effizienz kann entscheidend sein, wenn die Zykluszeiten kurz sind oder wenn Teile schnell gedruckt werden müssen. Bei kostengünstigen 3D-Scannern kann außerdem die mangelnde Fähigkeit zum Scannen einiger Oberflächen oder Details dazu führen, dass im Vergleich zu Industriegeräten wie den 3D-Industriescannern von Creaform, die Nachbearbeitung nach dem Scannen bis zu sechsmal länger dauert. Dies kann sich wiederum negativ auf die Effizienz des Teams und auf den Zeitplan auswirken.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung für einen 3D-Scanner? Das erforderliche Maß an Genauigkeit. Für kritische Anwendungen, zu denen auch die Herstellung neuer Produkte und die Qualitätssicherung gehören (bei der Abstände von nur 0,05 mm einen großen Unterschied zwischen einem Gut- oder einem Ausschussteil ausmachen können), können sich Unternehmen nicht auf kostengünstige 3D-Scanner verlassen, wenn hochpräzise Ergebnisse erzielt werden sollen. Ein Beispiel gefällig? Der tragbare Scanner HandySCAN 3D arbeitet mit einer Genauigkeit von bis zu 0,050 mm. Das ist ein riesiger Unterschied zu kostengünstigen 3D-Scannern! Für 3D-Druckanwendungen bedeutet Genauigkeit auch realistischere Scanmodelle, da weniger Oberflächenrauschen entsteht. Bei kostengünstigen 3D-Scannern führt Oberflächenrauschen dazu, dass Oberflächen nur grob aufgenommen werden, oder dass Details ungenau abgebildet werden oder gar nicht wahrnehmbar sind.

Von gleicher Bedeutung ist die Auflösung des 3D-Netzes. Das Letzte, was Ingenieure und Designer bei der Arbeit an komplexen Problemen brauchen, sind STL-Daten mit niedriger Auflösung. Eine höhere Auflösung der Netzdatei hängt vollständig von der Fähigkeit des Scanners zum Erkennen kleiner Details ab, steht jedoch auch in engem Zusammenhang mit der Genauigkeit der Geräte. Kostengünstige Scanner sind tendenziell nicht in der Lage, kleine Details zu erkennen und erstellen stattdessen häufig falsch positionierte oder falsch ausgerichtete Daten, was zu einem ungleichmäßigen und groben Druck führt. Der 3D-Industriescanner Go!SCAN bietet eine Auflösung von bis zu 0,100 mm, während die Auflösungskapazität kostengünstiger Scanner mehr als 10x geringer sein kann.

Das Nächste, worauf Sie beim Kauf Ihres 3D-Scanners achten sollten, ist Vielseitigkeit. High-End 3D-Scanner können eine breite Palette unterschiedlicher Teile unabhängig von Material, Form, Farbe oder Größe scannen. Einige kostengünstige 3D-Scanner können von Materialien wie bearbeiteten Teilen oder dunklen Oberflächen einfach keine Daten aufnehmen. Das bedeutet, dass Ihre Möglichkeiten zum 3D-Scannen eingeschränkt sind, solange Sie einen 3D-Scanner nicht nur für eine eng eingegrenzte und grundlegende Anwendung benötigen.

Im Gegensatz zu kostengünstigen 3D-Scannern werden 3D-Scanner in Messtechnikqualität häufig mit einer bedienerfreundlichen Software zum Finalisieren der 3D-Scandaten und direkten Übertragen an einen 3D-Drucker ausgeliefert. Mit einer Scan-zu-CAD-Software wie VXmodel können Netze bearbeitet, die am besten passende Ausrichtung erreicht, NURBS-Oberflächen zur Charakterisierung von Freiformflächen generiert werden und vieles mehr. Dank solch umfassender Funktionen können Ingenieure und Designer sicher sein, dass mit allen CAD-Dateien, die an 3D-Drucker übertragen werden, die hochwertigen Druckmodelle ausgegeben werden, die sie für ihre Projekte benötigen.

Legen Sie Ihre Kriterien fest, den Schlüssel der Geschichte

Und schließlich müssen Sie bei der Auswahl eines 3D-Scanners für Ihren 3D-Drucker die Industrieanwendungen berücksichtigen, an denen Sie arbeiten. Kostengünstige 3D-Scanner sind ideal für einfache, nicht-industrielle Anwendungen und für Bastler. Ingenieure und Designer hingegen, die an Industrieanwendungen arbeiten und 3D-Modelle und Teile drucken müssen, können sich nur auf die Auflösung, die Genauigkeit und die Softwarefunktionen verlassen, die 3D-Industriescanner bieten. Diese erfordern möglicherweise eine substanziellere Anfangsinvestition – die Leistungsfähigkeit und die Rendite liegen jedoch auf der Hand und sind nicht zu widerlegen.

ARTIKEL VERFASST VON Creaform

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